In den letzten drei Monaten hat Gramps Web vor allem bei Geschwindigkeit, Medienverwaltung und Benutzeroberfläche spürbare Fortschritte gemacht. Das sind die wichtigsten Neuerungen auf Grampshub.
Gramps Web lädt jetzt deutlich schneller. Der anfängliche Ladebildschirm, der früher die Oberfläche blockiert hat, entfällt. Die API verringert den Aufwand beim Laden der Datenbank, indem Metadatendateien im Speicher zwischengespeichert und unnötige Zugriffe vermieden werden. Im Frontend werden Daten parallel geladen, und Sprachdateien werden gecacht. Einzelne Bereiche der Oberfläche können weiterhin Ladeanimationen zeigen, aber die Anwendung ist wesentlich früher benutzbar. Auch Vorschaubilder und die Kartenansicht profitieren von diesen Optimierungen. Das Löschen eines gesamten Stammbaums – etwa um nach einem Import neu anzufangen – konnte früher über eine Stunde dauern; dank einer 30-fachen Beschleunigung ist es jetzt selbst bei großen Bäumen in wenigen Minuten erledigt.
Es gibt jetzt einen eigenen Menüpunkt „Medien“ mit zwei Ansichten: einem Raster mit Vorschaubildern als Standardansicht und einer Liste mit kleinen Vorschaubildern. Beide Ansichten lassen sich nach Titel, Datum, Medientyp oder Objekttyp (Personen, Familien, Ereignisse) sortieren und filtern.
Mehrere Mediendateien lassen sich nun in einem Schritt hochladen statt nur einzeln. Für jede Datei können Titel, Datum und Datenschutzeinstellungen vor dem Hochladen festgelegt werden. Vorschaubilder werden außerdem im AVIF-Format erzeugt, was die Dateigröße reduziert.
Die Ereignisliste in der Personenansicht kann jetzt auch Familienereignisse sowie Ereignisse von Verwandten in derselben chronologischen Liste anzeigen. Zusätzlich wird das Alter der Person zum jeweiligen Zeitpunkt angezeigt. Ereignisse ohne Vorschaubild erhalten passende Symbole je nach Ereignistyp, etwa Ringe für Hochzeiten oder einen Grabstein für Beerdigungen.
Mit der neuen Ansicht „Tags organisieren“ lassen sich Tags umbenennen, farblich anpassen und löschen. Tags können außerdem bereits beim Erstellen neuer Objekte vergeben werden und nicht erst beim späteren Bearbeiten.
Listen zeigen nun standardmäßig die zuletzt geänderten Objekte zuerst. Außerdem lassen sich alle Listen nach Datenschutzstatus filtern. Ereignisse, Orte, Quellen, Archive und Zitate können zusätzlich nach Titel oder Beschreibung gefiltert werden, Notizen nach ihrem Inhalt.
Auch die Darstellung wurde an vielen Stellen vereinheitlicht. Kinder in Familienansichten, Ortshierarchien, alternative Ortsnamen, Referenzen, Ereignisteilnehmer sowie Beziehungen zwischen Archiven und Quellen erscheinen jetzt in konsistenten Listenansichten mit Symbolen oder Vorschaubildern.
Die Ansicht „Benachrichtigungen“ bündelt die Fehlerbehandlung an einer Stelle. Fehler aus Hintergrundaufgaben werden jetzt korrekt angezeigt. Die API-Dokumentation wird automatisch erzeugt und über eine interaktive Swagger-Oberfläche bereitgestellt.
In den kommenden Monaten stehen bereits weitere Verbesserungen an: Bald wird es möglich sein, einzelne Änderungen am Stammbaum gezielt rückgängig zu machen und Personen direkt aus den Diagrammansichten hinzuzufügen!